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VON KARMØY NACH AMERIKA (fra Karmøy til Amerika)

gfx Von den 1870er Jahren ab versagte die Heringfischerei, und zur gleichen Zeit hatten die Segelschiffsflotte Probleme, weil die Dampfmaschine in gebrauch kam. Die schlechten Zeiten zwangen viele Leute aus Karmøy dazu, ihre Heimatorte zu verlassen. Die meisten von ihnen fuhren nach Amerika. In den Jahren zwischen 1880 und 1915, wanderten insgesamt 5731 Personen aus Karmøy aus. Das machte ein Viertel der Bevölkerung aus.

Oft ist der Hausherr in der Familie vorausgefahren, und später, wenn er sich etabliert hatte, kamen die Frau und die Kinder danach. Unsere Puppe in Reiseanzug wartet auf das Dampfschiff von Scandinavian-Amerika Line, die sie von Kristiansand nach New York bringen wird. Zu einem besseren Leben?

Die Photos an der Hinterwand

Oben: Die Leute aus Karmøy, die in Amerika wohnten, hatten ihren eigenen Einwandererverein, die jährlichen Zusammenkünfte arrangierte. Die zwei Photos ganz oben sind bei solchen Anlassen genommen; in Willmar, Minnesota (man weiß nicht, welches Jahr) und in Canton, South Dakota (1913). Das große Bild ist auch von Willmar (1915). Dort waren Einwanderervereine aus dem ganzen Kreis Rogaland gesammelt.

Unten: Diejenigen, die auf der Prärie in Dakota als Farmer arbeiteten, wohnten oft in Häuser, die aus kräftiger Torferde gemacht waren. Die Wände bestanden aus zwei Schichten mit Torf, so dass sie fast einen Meter dick wurden. Später fingen die Neubauern damit an, statt Häuser aus Torf, Aufrechtstehende Holzwerkhäuser zu bauen. An der Wand gibt es auch ein Bild von einem typischen Betriebsgebäude. Das vierte Photo zeigt die Arbeit auf dem Feld.

 

Museet i Mælandsgården, v/ Skudenes Historielag, N-4280 SKUDENESHAVN. Tlf. +47 52 84 54 60
Web: Tor Magne Johannessen, 20(C)04.

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