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DIE PRODUKTION DES NEBELHORNS (tåkelurproduksjon)

gfx In der Segelschiffzeit benutzte man Signalflagge, um anderen Schiffe zu signalisieren. Wenn es Nebel gab, müsste man statt der Flagge Lautsignale benutzen, zum Beispiel Ochsenhorn. Bei schlechtem Wetter war es schwierig die Lautsignale zu hören.

1881 meldete Ole Christian Hansen (1850 geboren) eine neue Erfindung als Patent an. Das war ein mechanisches Nebelhorn - später als "das Hansahorn" ("Hansaluren") bekannt. Das Nebelhorn funktioniert wie eine Orgel. Eine Kurbel steht in Verbindung mit zwei Luftbalgen. Diese Balgen pumpen Abwechselnd Luft in einen dritten Balg hinein, zu dem eine Feder gefestigt ist. Von diesem Balg strömt die Luft durch das Horn aus, und die Lautzunge macht einen Charakteristischen Laut (versuchen Sie bitte selbst!). Zusätzlich wurden großen Modellen produziert - sie waren bis 1,5 Meter hoch.

Es gab mehrere Handwerker in Skudeneshavn. Unter anderem der Schmied und der Kupferschmiede, nahmen an der Nebelhornproduktion teil. In der Nebelhornfabrik in Søragadå machten sie die Schreinerarbeiten, und sie setzten auch das Nebelhorn zusammen. In dieser Zeit arbeiteten 7-8 Männer hier, aber rechnet man die Zulieferanten mit, beschäftigte die Produktion am Meisten ungefähr 30 Personen.

Nachdem die norwegische Marine das Nebelhorn kaufte, wurde das Horn auch an anderen Ländern verkauft. Unter den Kunden waren Marine und Leuchtfeuerwesen in vielen Ländern. Das Nebelhorn wurde auch benutzt, Um Sandsturm und Feuer zu melden, und als Arbeitsignal für Arbeiter auf dem Feld.

O.C.Hansen erhielt viele Goldmedaillen für sein Nebelhorn. Als er 1917 die Geschäft verkaufte, hatte er 33 000 Nebelhörner produziert. Die Fabrik wurde Von anderen Besitzern getrieben bis 1960.

 

Museet i Mælandsgården, v/ Skudenes Historielag, N-4280 SKUDENESHAVN. Tlf. +47 52 84 54 60
Web: Tor Magne Johannessen, 20(C)04.

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