Print

Forrige Oversikt Neste

FASSBINDER WERKSTATT (bøkkerverksted)

gfx In den besten "Heringjahren", zwischen 1840 und 1870, wurden fast 40 000 Fässer mit Hering aus Skudeneshavn exportiert. Die Nachfrage nach Fässern war sehr groß, und der Fassbinderberuf war das gewöhnlichste Handwerk im Gebiet.

Der Fassbinder machte die Fassdauben aus Kiefernholz. Die Fassdauben mussten an der Mitte dicker sein. Erst wurde die Formgebung mit der Hand auf dem "Dauben Streicherbank" gemacht. Später bekam man eine "Dauben Streicherscheibe", an dem die Messer am Rad dafür sorgten, das alle Dauben dieselbe Form bekamen.

Wenn man die Fässer montieren sollte, wurden die Dauben in "Arbeitsband" gesetzt. Am Boden standen die Dauben gesammelt, und oben waren sie gespreizt. Es war wichtig, vorsichtig zu sein, so dass alles nicht auseinander fiel. Danach musste man die Fässer aufwärmen. Dazu wurde ein so genanntes "Feuereisen", (ein Korb aus Eisen, der mit Span gefüllt war), benutzt. Das verhinderte, dass die Dauben brachen, wenn man sie sammelten um die Fassreifen oben zu befestigen.

Danach wurde das Fass in einer Maschine gesetzt, wo die Kanten geebnet wurden und die Spur für den Boden gemacht wurde. In der Bodenmaschine wurde der Boden so geformt, dass er die Spur anpasste. Als der Boden eingesetzt war, konnte man statt des Arbeitsbandes die Fassreifen direkt am Fass umher befestigen.

Nachdem das Fass geputzt und gehobelt war, wurden auch die Profilbänder zur Mitte der Tonne befestigt. Die Fassreifen wurden früher aus Holz gemacht (Salweide und Haselholz), aber nach und nach nahm man Eisen in Gebrauch.

 

Museet i Mælandsgården, v/ Skudenes Historielag, N-4280 SKUDENESHAVN. Tlf. +47 52 84 54 60
Web: Tor Magne Johannessen, 20(C)04.

Norsk English Deutsch